Dutt darf gehen, der VfB-Stuttgart trennt sich rigoros

von den Altlasten. Ein Neubeginn steht an!

Beim VfB-Stuttgart kommt es jetzt endlich zum lange überflüssigen Kehraus. Jahrelang hat man nach jedem verlorenen Spiel versucht, sich das irgendwie gut zu reden. Ein Spiel ist nur dann gut, wenn es am Ende gewonnen wurde und nicht, wenn man die ersten 5 Minuten das Spiel beherrscht hat. Zu lange hat man tatenlos bei den miserablen Leistungen zugesehen. Beim Fussball zählen einzig und allein die Siegtore. Eine lustlos spielende Mannschaft konnte nicht motiviert werden. So nehmen jetzt der Trainer, Sportvorstand und Präsident ihre Hüte. Weitere Spieler und Funktionäre werden sicherlich folgen. 

 

Nur Dutt versuchte noch verzweifelt, an seinem Job festzuhalten und suchte die Schuld bei seinem Vorgänger, am Ende vergeblich. Am Dienstag nach Pfingsten ist auch er fristlos entlassen.  Der Aufsichtsrat hat diesem Drama ein schnelles Ende bereiten.

 

Leider sind die glanzvollen Zeiten des VfB schon lange Geschichte. Man hat sich zu tode gespart und Talente wie Gomez damals lieber ausverkauft. Und VfB-Legenden wie ein Hansi Müller werden vergrault. Das kann doch echt nicht sein. Diese falschen Machtstrukturen werden jetzt aufgebrochen. 


Das waren noch Zeiten. Völlig überraschend wurde der VfB Stuttgart 2007 Deutscher Meister am letzten Spieltag. Jedoch entwichelte sich leider zu keinem Zeitpunkt ein neuer Team-Geist unter dem roten Dach des VfB-Clubhauses. Bereits im anschließenden DFB-Pokalfinale verlor man gegen seinen "Angst"-Gegner Nürnberg und konnte den Pot nicht auch noch nach Stuttgart holen. Der Verein, der einst für ganz hohe Spielkultur stand, hat seitdem den Anschluss nach oben verpasst. Nichts verblaßt so schnell, wie der Glanz des Erfolges von gestern. In der Nachwuchsarbeit galt der VfB lange Zeit als deutsches Innovationszentrum, denn Talente wie Hansi Müller, Gomez, Ulreich und Khedira kamen aus der eigenen Jungendarbeit.

Alle Weichen auf Neu-Anfang und Erfolg

Die 2. Liga ist jedoch nicht der Tod, sondern ein neuer Anfang für den VfB Stuttgart. Jetzt bereits werden die Vorbereitungen getroffen, um 2017 die Zweit-Liga-Meisterschaft nach Stuttgart zu holen. Schwäbische Bescheidenheit ist nun fehl am Platz!